Publizieren aus der Datenbank I

Die generische Markierung mit RTF-Befehlen lässt sich z. B. beim Publizieren aus Datenbanken nutzen. Denn in den meisten Datenbanken kann nur mit reinen ASCII-Daten gearbeitet werden. Will man trotzdem Formatierungsbefehle eingeben, so kann das nur generisch geschehen. Und eine Möglichkeit sind eben die generischen Markierungen per RTF.

Als Beispiel sei ein Register betrachtet, dessen Einträge in eine Datenbank eingegeben wurden. Ein Ausschnitt könnte innerhalb der Datenbank wie folgt aussehen:

publizieren aus datenbank

Bild 1: Registerdaten, wie sie von einem Datenbankprogramm (hier: Excel als Datenbank) präsentiert werden. Zu sehen sind die RTF-Deklaration, Schrift- und Sonderzeichenbefehle sowie der Befehl für die Absatzmarke (\par).

Die Daten werden als reine ASCII-Daten exportiert, und die so entstandene .txt-Datei wird mit Word geöffnet.

Als Bild stellt sich der Weg wie folgt dar:

publi_aus_db_rtf

Bild 2: Publikation aus der Datenbank (Excel) über RTF nach Word.

Word erkennt, dass es sich um eine RTF-Datei handelt, konvertiert sie und stellt die Daten wie folgt dar:

publizieren aus datenbank_02

Bild 3: Ansicht der konvertierten RTF-Datei direkt nach dem Umwandeln mit Word.

Wird die konvertierte Datei mit dem üblichen Speichern-Befehl gespeichert, erhält sie die Endung .rtf – es handelt sich um eine RTF-Datei. Im nächsten Schritt sollte sie im docx-Format gespeichert werden (per Speichern unter), damit sie als Word-Datei vorliegt und alle Word-Funktionen auf sie angewendet werden können.  In der Word.Datei sind noch ein paar unschöne/falsche Stellen enthalten (z. B. separate Zeilen mit reinen Seitenverweisen oder f- und ff-Angaben mit einem Endash davor). Sie können mit einfachen Suchen/Ersetzen-Läufen bereinigt werden. Das Endergebnis ist dann:

publizieren aus datenbank_03

Bild 4: Bereinigte, druckfertige Registerdatei. Diese Datei könnte z. B. in InDesign platziert und anschließend publiziert werden.

Wichtig zu wissen:

XML funktioniert prinzipiell sehr ähnlich.

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